Sonntag, 7. Februar 2010
Herzliche Einladung
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit laden wir Sie sehr herzlich zu unseren nächsten Veranstaltungen ein. Bitte beachten Sie auch diesbezüglich die in der Kirchengemeinde ausgelegten Handzettel mit weiteren Informationen:
Sonntags:
19.30 Uhr Möglichkeit zur Gebetsgemeinschaft
20.00 Uhr Beginn der Sonntags-Abend-Stunde
Mitwoch
Jeweils um 9.15 Uhr trifft sich der Gebetskreis bei indicamino e.V. in der Bahnhofstr. 25, Trossingen.
Unsere nächsten Termine:
01.01.12 - 19.30/20.00 Uhr - J. Kaspar - 2. Kor. 12,9 oder Ps 27
04.01.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
06.01.12 - 9.30 Uhr Gottesdienst mit der ÜMG in der Martin-Luther-Kirche
06.01.12 - 19.30 Uhr Missionsabend mit der ÜMG im Joh.-Brenz-Gemeindehaus
HINWEIS: Allianz Gebetswoche "Verwandelt durch Jesus Christus"
Ganz herzliche Einladung zu folgenden Abenden:
08.01.12 Sonntag - 20:00 Uhr
Die Apis - Evangelische Gemeinschaft -
Einführung ins Thema durch Pastor Klaus Schopf (Methodisten) im Haus der APIS, Karpfenstraße 1, Trossingen.
Thema: "Verwandelt durch den Überwinder"
09.01.12 Montag - 20:00 Uhr
Evangelische Kirchengemeinde
Einführung ins Thema durch Frank Pahnke (Baptisten) im J.-Brenz-Gemeindehaus, Ernst-Hohner-Str. 14.
Thema: "Verwandelt durch den Leidenden"
12.01.12 Donnerstag - 20:00 Uhr
Evangelisch-Methodistische Gemeinde
Einführung ins Thema durch Pfarrer Torsten Kramer (Evang. Kirchengemeinde) in der Pauluskirche, Wagnerstraße 4.
Thema: "Verwandelt durch den Auftraggeber"
13.01.12 Freitag - 20:00 Uhr
Evang.-freikirchl. Gemeinde (Baptisten)
Einführung ins Thema durch Friedrich Büchle (Die Apis) in der Immanuelkirche, Achauerstraße 27.
Thema: "Verwandelt durch den Freund".
11.01.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
15.01.12 - 19.30/20.00 Uhr - Pfarrer T. Kramer - Mt 3,1-12
18.01.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
22.01.12 - 19.30/20.00 Uhr - Pfarrer M. Sarembe - Mt 3,13-4,11
25.01.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
29.01.12 - 19.30/20.00 Uhr - M. Schrott - Mt 4,12-25
01.02.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
05.02.12 - 19.30/20.00 Uhr - W. Weiss - Jer 1
08.02.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
12.02.12 - 19.30/20.00 Uhr - D. Held - Jer 7,1-15
15.02.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
19.02.12 - 19.30/20.00 Uhr - Reisebrüder - Grundwort Glaube
22.02.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
26.02.12 - 19.30/20.00 Uhr - Pfarrer P. Dengler - Jer 23,9-29
29.02.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
04.03.12 - 07.03.12 Bibeltage mit M. Schrott
04.03.12 - 9.30 Uhr Gottesdienst mit M. Schrott in der Martin-Luther-Kirche
04.03.12 - 11.00 Uhr - Akzente Gottesdienst mit M. Schrott im Joh.-Brenz-Gemeindehaus
04.03.12 - 20.00 Uhr Bibeltage in der Karpfenstr. 1
05.03.12 - 20.00 Uhr "
06.03.12 - 20.00 Uhr "
07.03.12 - 20.00 Uhr "
07.03.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
11.03.12 - 19.30/20.00 Uhr - S. Flammer - Mt 5,1-12
14.03.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
18.03.12 - 19.30/20.00 Uhr - Pfarrer M. Sarembe - Mt 5,13-20
21.03.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
25.03.12 - 19.30/20.00 Uhr - M. Schrott - Mt 5,21-32
28.03.12 - 9.15 Uhr - Gebetskreis indicamino
Wer sind die APIS?
APIS, das ist die Abkürzung einer landeskirchlichen Gemeinschaft in Trossingen, deren voller Name lautet: "Altpietistische Gemeinschaft Trossingen e. V." Nachfolgend möchten wir Sie kurz darüber informieren, wie die APIS entstanden sind und was sich heute dort tut.
Unsere Leitung
1. Vorsitzender: Erich Bayer
Stellvertretende Vorsitzende: Irmgard Wurst
Rechner: Werner Weiss
Schriftführerin: Gertrud Held
Beisitzer: Erich Hiller
Beisitzerin: Helgard Köhle
Am Anfang war ein Hauskreis
Nach dem 1. Weltkrieg trafen sich Glieder unserer Gemeinde in der Bauernstube von Elias Messner im Tal 34, um miteinander die Bibel zu lesen. Dies war also wohl der erste Hauskreis in Trossingen. Ab 1925 holte dieser Hauskreis den Evangelisten Paul Rüegg aus der Schweiz zu Vorträgen in den Lindensaal und dann zu vierzehntägigen Bibelabenden in den Hallersaal der Firma Hohner. Diese Wortverkündigung war so eindrücklich, daß in den Folgejahren viele Bürger unserer Stadt zum lebendigen Glauben fanden. Die schnell auf rund 100 Glieder angewachsene Gemeinschaft benötigte deshalb schon bald ein eigenes Haus. Durch viel Eigenleistung und durch viele kleine und große Spenden konnte das Haus in der Karpfenstraße 1 errichtet und im August 1933 eingeweiht werden.
Zwänge im Dritten Reich
Bereits 1935 zogen durch das Hitler-Regime dunkle Wolken auf für die junge Gemeinschaft, die sich damals als völlig selbstständiger "Verein für Evangelisation und Gemeinschaftspflege" zusammengeschlossen hatte. Der Verein konnte nur durch den Anschluß an einen bestehenden Gemeinschaftsverband der Liquidierung durch die Behörden entgehen. So kam es, daß sich der Verein dem Altpietistischen Gemeinschaftsverband anschlossen hat und seinen Namen entsprechend abändern mußte.
150 Jahre Altpietistischer Gemeinschaftsverband (AGV)
Der Altpietistische Gemeinschafts-Verband (AGV) feiert 2007 sein 150-jähriges Jubiläum. Dieses nehmen wir zum Anlass, kurz auf die Entwicklung des Pietismus in Württemberg zurückzublicken.
Das 17. Jahrhundert brachte für die reformatorischen Kirchen nach einer Zeit der Konsolidierung auch eine Zeit neuer Aufbrüche. Das gefestigte Gefüge des Reformationsjahrhunderts geriet bald durch das neue Lebensgefühl des Individualismus in Bewegung. Der Pietismus als eine junge Bewegung, welche die Reformation vollenden und den mündiger werdenden Laien ihr Recht in der Kirche verschaffen wollte, fand Einzug im Herzogtum Württemberg. Etwa seit 1680 trafen sich Laien an vielen Orten im Land zur sogenannten "Stunde". Man wollte selber die Bibel studieren und die Frömmigkeit im Alltag praktizieren. Der immer stärker werdende Zulauf zu diesen Versammlungen führte bald zu erheblichen Spannungen mit der Kirchenleitung. Um diese pietistische Laienbewegung in geordnete Bahnen zu lenken und in das Leben der Kirche zu integrieren, wurde im Jahr 1743 von der Kirchenleitung das "Pietistenreskript" erlassen.
Nach dieser rechtlichen Klarstellung des Verhältnisses zur Kirche nahm die Bildung neuer Gemeinschaften im Herzogtum Württemberg einen starken Aufschwung und das 18. Jahrhundert wurde zur Epoche des "alten Pietismus". Die Lieder von Philipp Friedrich Hiller, das Erbauungsbuch von Immanuel Gottlob Brastberger, die Schriften des Pädagogen Johann Friedrich Flattich und der erbitterte Widerstand des Juristen Johann Jakob Moser, der sich gegen die Willkür von Herzog Karl Eugen stemmte, sind Zeugnisse der Laienbewegung jener Zeit. Viele weitere herausragende Vertreter des Pietismus wären zu nennen, etwa Johann Albrecht Bengel, Friedrich Christoph Oetinger, Philipp Matthäus Hahn und Michael Hahn, also Männer, die auch eine Ausstrahlung hatten auf Dichter und Denker wie Hölderlin, Hegel und Schelling.
Im Zuge der Neuordnung Europas nach dem Willen Napoleons entstand das Königreich Württemberg. König Friedrich regierte mit harter Hand Staat und Kirche und griff auch in innerkirchliche Belange kräftig ein. Bald wanderten einzelne Gruppen aus, wobei sowohl wirtschaftliche Gründe nach den Hungerjahren um 1815 als auch die ersehnte Freiheit von obrigkeitlicher Bevormundung die Triebfedern waren. König Wilhelm I. erlaubte dann 1819 mit der Gründung von Korntal und Wilhelmsdorf einen Freiplatz für zwei dieser Gruppierungen. Das Land erhielt eine Verfassung und wurde zur konstitutionellen Monarchie, die Kirchen blieben aber in den Staat integriert.
In der nun folgenden Erweckungsbewegung wollten Männer wie Ludwig Hofacker und Albert Knapp eine neue Form für den Pietismus schaffen, der die Frommen zu einer festen Gemeinschaft in der säkular werdenden Welt zusammenschließen sollte. Johann Christoph Blumhardt ging in seiner den ganzen Menschen erfassenden Seelsorge neue Wege und Gustav Werner versuchte in seinem Bruderhaus in Reutlingen die sich anbahnende Industrialisierung mit dem diakonischen Auftrag der Kirche zu verbinden.
Auf der anderen Seite entstand aber innerhalb der Kirche in Württemberg eine orthodoxe, strenge Kirchlichkeit. Eine kaum mehr als biblisch empfundene wissenschaftliche Theologie, wie etwa von David Friedrich Strauß, stellte die Gemeindeglieder in enorme Spannungen zwischen Kirche und Laien-Gemeinschaft. Dadurch nahm die Zahl der nun entstehenden Bewegungen und Organisationen des Neu-Pietismus sehr rasch zu. Genauso wuchs aber auch die Gefahr der Aufsplitterung der Laienbewegung in unzählige Gruppen und Grüppchen mit vielen Sonderlehren.
Um dieser Fehlentwicklung entgegenzuwirken, gab es ab 1848 unter dem Einfluss des Stuttgarter Prälaten Sixt Karl Kapff (s. Bild) die ersten Versuche zur Vereinigung pietistischer Gruppen. Am 19. März 1857 kam es dann zur Landesbrüderkonferenz der Gruppen, die sich zum Pietismus alter Art bekannten. Der Altpietistische Gemeinschafts-Verband (AGV) war entstanden.
In jüngster Zeit wurde diese Abkürzung "AGV" auch durch einen neuen Slogan interpretiert: AUF GOTT VERTRAUEN.
Stets sehr enge und gute Verbindung zur evangelischen Kirchengemeinde
In all den Jahren seit den ersten Anfängen bestand stets eine sehr enge und gute Verbindung zur Evangelischen Kirchengemeinde. Herr Pfarrer Kühn war ein enger Freund des bereits erwähnten Evangelisten Paul Ruegg und auch alle "Pfarrherren" nach ihm pflegten die Verbindung zur Gemeinschaft auch durch eigene, tatkräftige Mitarbeit.
Was die APIS tun
Im Mittelpunkt der Arbeit unseres Vereins stehen die Verkündigung des Evangeliums und die Pflege christlicher Gemeinschaft. Wir treffen uns jeweils am Sonntagabend um 20:00 Uhr in unserem Haus in der Karpfenstraße 1 zu einem Bibelabend. Die Abende werden abwechselnd von verschiedenen Mitarbeitern aus unserer Gemeinde und aus dem Kirchenbezirk geleitet. Getreu dem reformatorischen Verständnis vom allgemeinen Priestertum der Gläubigen handelt es sich dabei oft um sogenannte Laienmitarbeiter, aber auch hauptamtliche Verkündiger wie z. B. unsere drei Trossinger Pfarrer sowie unser Gemeinschaftspfleger, Herr Traugott Pohl aus Tuttlingen, sind ebenfalls mit dabei. Im Schaukasten in der Karpfenstraße 1 können Sie sehen, wer an welchem Tag die Leitung hat. Es ist unser Anliegen, in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde einen ergänzenden Dienst zu tun. Darum laden wir Sie alle recht herzlich zu unseren Zusammenkünften ein.
Renovierung unseres Hauses in der Karpfenstraße 1
Nach reiflicher Überlegung wagte es die Mitgliederversammlung im Herbst 2004 mit einem einstimmigen Beschluß, die Außenrenovierung des Hauses in der Karpfenstraße 1 in Angriff zu nehmen. Im Jahr 2005 konnte mit dem ersten Abschnitt der Innenrenovierung begonnen werden. Eine solch kostspielige Hausrenovierung kann sich so wie auch unsere persönlichen Sorgen schnell in den Vordergrund schieben. Doch unser Hauptanliegen soll darin bestehen, daß es bei vielen Menschen in unserer Gemeinde zur der Renovierung kommt, die Gott am Herz der Menschen durchführen möchte. "Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur", sagt Gottes Wort. Die Umsetzung dieser frohen Botschaft bei uns selber und die Weitergabe dieses Evangeliums soll unsere Hauptaufgabe sein.
Wer macht mit?
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Anliegen in Ihre Fürbitte einschließen und auch Außenstehende auf unsere Bibelabende aufmerksam machen würden. Falls Sie darüber hinaus die Arbeit unseres Vereins auch finanziell unterstützen möchten, dann dürfen Sie dies gerne tun über eine Spende auf unser Konto, Nr. 17 130 000, Volksbank Trossingen, BLZ 642 923 10 tun. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt, und wir stellen Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.