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Eine Gemeinde der Vielfalt mit klarem Profil

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Wir sind eine christliche Gemeinde innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, des Kirchenbezirks Tuttlingen und der Menschen unserer Stadt Trossingen. Wir wollen 'Kreuze' sehen und mittragen. Auf Menschen zugehen, um mitten drin zu sein. Anteil nehmen, dienen und vom 'Leben' zeugen. Nicht von oben herab, sondern solidarisch mit denen da unten.

Evangelische Kirchengemeinde Trossingen (www.evkt.de)

Unsere biblischen Leitbilder:

1. Liebevoller Umgang untereinander
Joh. 13, 34-35: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Umsetzung:
A.) Wir nehmen einander liebevoll und aufmerksam wahr durch regelmäßige Besuchsdienste (Seniorengeburtstage ab 75 J., MitarbeiterInnengeburtstage, Jubiläen und Begrüßung Neuzugezogener, Seelsorge-, Kasual- und Krankenbesuche). Auf diese Weise erreichen wir aus unterschiedlichen Anlässen viele Häuser unserer Gemeindeglieder. Über den Besuchsdienstkreis, das Haus der Diakonie, die Hospizgruppe, den Gemeindedienst und die drei Pfarrämter wird diese Arbeit getragen.
B.) Im Gottesdienst werden die BesucherInnen am Eingang vom KGR begrüßt und am Ausgang vom jeweiligen Pfarrer verabschiedet. Einmal im Monat laden wir zum Kirchkaffee ein, das von Gruppen und Kreisen der Kirchengemeinde vorbereitet wird.
C.) Wir sind offen für neue Initiativen, neue Gruppen und Angebote. Die Christen unserer Kirchengemeinde werden ermutigt, sich aktiv einzubringen und ihren Glauben in aller Vielfalt zu leben. D.) Die Integration der Aussiedler (Aussiedlerarbeit), eine gute Verbindung zur Koreanischen Gemeinde, sowie die Studentenseelsorge an der Musikhochschule wird durch entsprechende Kontaktarbeit und Angebote gepflegt. Ein geschwisterliches Verhältnis mit den Kirchen vor Ort und ein zugewandtes zu den politischen Vertretern wie den Vereinen und Gruppen der Stadt Trossingen wird von uns durch regelmäßigen Austausch und durch vielfältige Kontakte lebendig gehalten.
E.) Wir sind offen für die Distanzierten. Niederschwellige, einladende Angebote und Projekte bieten die Möglichkeit, sich der Gemeinde zu nähern.
F.) Wir sind transparent und geben Rechenschaft über unsere Arbeit ab. Unsere Internetseite, der zweimonatlich an alle evangelischen Haushalte verteilte Gemeindebrief "Türmle", das Mitteilungsblatt der Stadt, die Pressearbeit mit der Trossinger Zeitung und die Schaukästen der Kirchengemeinde informieren die Gemeindeglieder zeitnah. An unserem Leitbild und unserer Geschäftsordnung wollen wir uns messen lassen und sind dankbar für Verbesserungsvorschläge.
G.) Wir leben eine Dankkultur. Der Andere wird gewürdigt und in seinen Leistungen gestärkt. Anderssein ist erlaubt. Die Vielfalt unseres Glaubens wird als besonderer Reichtum angesehen. Kritik ist immer konstruktiv und aufbauend.


2. Erfahrung von christlicher Gemeinschaft in Kreisen und Gruppen
Apg. 2, 46f: Sie waren täglich einmütig beieinander...und lobten Gott und fanden
Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu...

Umsetzung:
A.) Christliche Gemeinschaft wird durch Hauskreise erlebt (zurzeit 10 Hauskreise). Die einzelnen Kreise treffen sich in Privathäusern, singen, beten und tauschen sich über biblisch-theologische Themen aus. Die Hauskreise werden von Laien getragen und bekommen auf Anfrage Unterstützung und Schulung durch das Pfarramt West (Pfarrer T. Kramer).
B.) Christliche Gemeinschaft wird in den vielfältigen Gruppen der Gemeinde erlebt (von der Mutter-Kind-Gruppe über die Kirchenmusik, das Jugendwerk bis zum Seniorenkreis). Wir fördern das eigene Gruppenleben durch Feiern und Ausflüge sowie die persönliche Wahrnehmung und Wertschätzung eines jeden Mitgliedes. Die Gruppen haben in der Regel einen eigenen, durch Opfer gespeisten Etat, mit dem sie selbständig haushalten können.
C.) Die Altpietistische Gemeinschaft und die Hahnsche Gemeinschaft Trossingens betrachten wir als Geschwister. Auch hier wird christliche Gemeinschaft innerhalb der evangelischen Kirchengemeinde erfahren.
D.) Unsere christliche Gemeinschaft will nicht unter sich bleiben, sondern hat immer auch diejenigen im Blick, die integriert werden möchten. Freundlich gehen wir auf Neue, Suchende oder Distanzierte zu und laden in Kreise und Gruppen ein.
E.) Es gibt Gebetskreise, die wöchentlich für die Gemeinde beten.
F.) Mindestens einmal im Monat feiern wir das Abendmahl im Gottesdienst.
G.) Im Akzentegottesdienst wird die Gemeinde bewusst am Gottesdienst beteiligt.


3. Zielgruppen orientierte und 'inspirierende' Gottesdienste
1. Thess. 5, 16-19: Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch. Den Geist dämpft nicht.

Umsetzung:
A.) Mit sechs verschieden gestalteten Gottesdiensten (Frühgottesdienste im J.-Brenz- Gemeindehaus, Gottesdienste in der Martin-Luther-Kirche, Akzente-Gottesdienste, Thomasmessen, Kindergottesdienste im D.-Bonhoeffer-Haus, Pflegeheimgottesdienste im Diakoniewerk Bethel und im Dr.-Karl-Hohner-Heim) erreichen wir unterschiedliche Zielgruppen.
B.) Der Akzentegottesdienst setzt bewusst auf die Beteiligung von Laien in der Liturgie und der Verkündigung. Moderne Lobpreismusik ersetzt die Orgel. Viele Familien kommen gerne, da die Kinderbetreuung und der Kindergottesdienst ein besonderes Anbliegen sind.
C.) Wir pflegen das Feedback und nehmen die GottesdienstbesucherInnen ernst.
D.) Die Kirchenmusik im Gottesdienst hat einen hohen Stellenwert.
E.) Besondere Gottesdienste: Wir feiern im Juni den Gottesdienst des Jugendwerks auf dem Gauger und im Juli den Erntebittgottesdienst mit Beteilung der örtlichen Landwirte. Einmal jährlich feiern wir mit Beteiligung eines der vier Kindergärten einen Familiengottesdienst in der Martin-Luther-Kirche und mit Beteiligung des Hauses der Diakonie den Diakoniegottesdienst. Am letzten Sonntag vor den Sommerferien feiern wir im Rahmen der ACK einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Rathausplatz. Am Ostersonntag feiern wir um 07:30 Uhr auf dem Friedhof die Auferstehungsfeier mit anschließendem Osterfrühstück. Im Feuerwehrmagazin findet jährlich ein ökumenischer Gottesdienst für Feuerwehr und THW statt. Zur Eröffnung des Pfingstmarktes findet ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Festplatz statt. Zum Weltgebetstag der Frauen laden wir jährlich im Wechsel in die Kirchen der ACK ein.


4. Fördern der MitarbeiterInnen
1. Petr. 4, 10: Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.

Umsetzung:
A.) Einmal jährlich finden Personalentwicklungsgespräche für Hauptamtliche und MitarbeiterInnengespräche für GruppenleiterInnen statt. Den einzelnen Arbeitsbereichen sowie den ehrenamtlichen Gruppen der Kirchengemeinde sind die Pfarrer gemäß der Geschäftsordnung jeweils zugeordnet. Sie halten Kontakt, bieten Unterstützung an und übermitteln zum Geburtstag, Jubiläum, zu Festtagen, usw. Segenswünsche.
B.) Die Hauptamtlichen der Kirchengemeinde und die ehrenamtlichen GruppenleiterInnen werden, wo es erforderlich und erwünscht ist, für ihre Aufgabe geschult. Die Kosten für die Fort- und Weiterbildung werden von der Kirchengemeinde übernommen.
C.) Wir achten darauf, dass sich keiner überfordert und sorgen, wenn notwendig, für Stellvertretung und Entlastung.
D.) Einmal jährlich findet ein MitarbeiterInnenabend statt.
E.) Alle zwei Jahre laden wir zu einem ganztägigen MitarbeiterInnenausflug ein.
F.) Weil Engagement für die Kirche überwiegend durch positive Erfahrungen mit Gemeinde und Glauben in der Kindheit und Jugend entsteht, ist für uns die Jugendarbeit im eigenen Jugendwerk (EJT) sehr wichtig. Den MitarbeiterInnen im Jugendwerk kommt dabei eine wichtige Funktion zu.


5. Ansprechende und einladende Weitergabe des eigenen Glaubens
1. Kor. 9, 20-22: Den Juden bin ich ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.

Umsetzung:
A.) Menschen werden zu zeitgemäßen Missions- und Evangelisationsveranstaltungen eingeladen.
B.) Durch Glaubens- und Bibelkursarbeit sowie vielfältigen Erwachsenenbildungsveranstaltungen lehren wir die Inhalte des christlichen Glaubens.


6. Förderung biblisch-theologischer Lehre und Erfahrung von Spiritualität
Apg. 2, 42: Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet

Umsetzung:
A.) Wir unterstützen die Altpietistische und Hahnsche Gemeinschaft Trossingens, weil hier Lehre und Spiritualität in besonderer Weise gelebt wird.
B.) Unsere Hauskreise dürfen weiter wachsen. Wir schulen die LeiterInnen in der Hauskreisarbeit und werben für Hauskreisgründungen.
C.) Lehre und Spiritualitätserfahrung wird in allen Angeboten der Gemeinde gefördert und gewünscht (Gebet, Ausdruck von Glaubenserfahrungen, gelebte christliche Gemeinschaft, Erfahrung des Füreinanderdaseins).
D.) Die Erwachsenenbildung ist ein eigener Aufgabenbereich.
E.) Es wird regelmäßig zu Ausflügen, Studienfahrten oder Freizeiten eingeladen.


7. Diakonisches Handeln
Mt. 25, 40: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Geschwistern, das habt ihr mir getan.

Umsetzung:
A.) Wir unterstützen die Arbeit des Hauses der Diakonie in Trossingen (ambulante Pflege und Hospizarbeit) durch den Krankenpflegeverein (Diakonie Plus und Mangelausgleich Hospizarbeit).
B.) Wir sind Träger des ökumenischen Kleider- und Tafelladens Trossingen.
C.) Wir haben einen, dem Bedarf angepassten Haushaltsansatz für die Unterstützung Not leidender Menschen, die bei uns Hilfe suchen.
D.) Wir geben aus unserem Haushalt Geld für diakonisch tätige Missionswerke (ÜMG, Indicamino) und setzen Opfer für sie an.
E.) Wir unterstützen unsere Partnergemeinden in Shilo, Südafrika und Thüringen, Neunhofen, durch Gottesdienstopfer, eigene Mittel, Briefkontakte und Besuche.
F.) Wir laden zu sozial-diakonischen Angeboten wie die Aussiedlerteestube, den Sprachkurs für Aussiedler, den psycho-sozialen Kreis, sowie in die Blau-Kreuz-Gruppe ein.
G.) Heiligabend findet abends unter Leitung von Familie Menzel eine Weihnachtsfeier für Alleinstehende im J.-Brenz-Gemeindehaus statt.
H.) In der Seelsorge sehen wir ein wichtiges Aufgabenfeld. Wir ermutigen zum Einzel- oder Paar-Gespräch und suchen oder vermitteln weitergehende Unterstützung. Die Gemeindeglieder werden ermutigt, auf besondere Not in ihrer Umgebung hinzuweisen, so dass Hilfe von außen angeboten werden kann.
I.) Wir laden zu Trauergruppen ins Haus der Diakonie ein.
J.) Wir laden Angehörige von Pflegebedürftigen zu einem Verwöhn-Nachmittag ins Haus der Diakonie ein.


8. Ökumenische Gemeinschaft
1. Kor. 12, 12: Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus.

Umsetzung:
A.) Wir leben ein gutes, geschwisterliches Verhältnis zu den Kirchen Trossingens über den ACK und den CHT (Christlicher Hauptamtlichen Treff).
B.) Wir feiern regelmäßig gemeinsame Gottesdienste (Passionsandacht, Weltgebetstag, Auferstehungsfeier, Pfingstmarkt-, Rathausplatz-, Feuerwehr-, kommunale Einweihungs-Gottesdienste und praktizieren den Kanzeltausch).
C.) In der Erwachsenenbildung arbeiten wir zusammen und tauschen uns aus.
D.) Wir unterstützen und begleiten unsere Partnergemeindenin Shilo, Südafrika und Neunhofen, Thüringen (s. o.).
E.) Wir sehen uns als Teil der weltweiten Christenheit, beten für sie und fördern Missionswerke.
F.) Wir laden internationale christliche Werke und Einrichtungen zu Informationsveranstaltungen ein.


9. Vielfalt der Kirchenmusik
Ps. 150, 3-6: Lobet Gott mit Posaunen, lobet ihn mit Psalter und mit Harfen! Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saiten und Pfeifen! Lobet ihn mit hellen Zimbeln, lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln! Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!

Umsetzung:
A.) Wir verstehen uns als Christen in der Musikstadt Trossingen. Deshalb hat die Kirchenmusik in der Kirchengemeinde einen besonderen Stellenwert.
B.) Für jede kirchenmusikalische Gruppe ist ein eigenes Opfer vorgesehen. Die Gruppen entscheiden selbständig über ihre zur Verfügung stehenden Mittel.
C.) Den Gottesdienst gestalten die musikalischen Gruppen im Wechsel mit.
D.) Jede musikalische Gruppe gibt jährlich ein eigenes Konzert.
E.) Ein Arbeitskreis Kirchenmusik aus VertreterInnen aller musikalischer Gruppen unterstützt die Arbeit der Kantorin.
F.) Klassische und moderne Kirchenmusik verstehen sich als sinnvolles Miteinander innerhalb der Gemeindearbeit.
G.) Wir sind offen für Konzerte der Hochschule und anderer musikalischer Gruppen Trossingens und darüberhinaus. Vorrangig hat aber die eigene Kirchenmusik ihren Platz im Jahresplan der Kirchengemeinde ("Die Reihe").
H.) Kirchenmusik verstehen wir auch als Teil der Bildung. Das Erlernen eines Instrumentes sowie der Gesangsunterricht werden bei uns ermöglicht.








Geschäftsordnung der drei Pfarrämter Trossingens

Abkürzungen:
MLK = Martin-Luther-Kirche
JBG = Johannes-Brenz-Gemeindehaus
DBH = Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Jugendwerk)
HdD = Haus der Diakonie
KGR = Kirchengemeinderat
ACK = Arbeitskreis christlicher Kirchen
CHT = Christlicher Hauptamtlichen Treff Trossingen

1. GOTTESDIENSTE UND ABENDMAHLFEIERN

1.1 Gottesdienste MLK
(aufgeteilt auf drei Pfarrämter 1:1:1)
An allen Sonntagen sowie evangelischen Feiertagen finden um 09:30 Uhr (außer Heiligabend um 15:30 Uhr; 17:30 Uhr; 23:00 Uhr // Altjahresabend um 16:30 Uhr // Neujahr um 11 Uhr // zur Todesstunde des Herrn um 15:00 Uhr) Gottesdienste statt
Jubiläumskonfirmation (Palmsonntag, 09:30 Uhr)
jährlicher Tauferinnerungsgottesdienst
Schulgottesdienste (in Absprache)
Abendgottesdienste am Gründonnerstag, zur Erntebittfeier und zum Buß- und Bettag.
An den kirchlichen Feiertagen 1. Advent, Christfest I, Ostern, Pfingsten und Trinitatis wird den liturgischen Farben entsprechend eine Stola getragen.

1.2 Gottesdienste JBG
Frühgottesdienst um 08:00 Uhr am 2. Sonntag im Monat (aufgeteilt auf die drei Pfarrämter 1:1:1)
Monatlicher ‚Akzente’- Gottesdienst um 11:00 Uhr (am 1. Sonntag im Monat, Heiligabend um 17:30 Uhr im JBG) wird verantwortet durch das Pfarramt Ost.

1.3 Gottesdienste in den Heimen ( Bethel und Dr.-Karl-Hohner-Heim)
Gottesdienste am 1. und 3. Samstag im Monat um 09: 30 Uhr in der Geriatrischen Rehaklinik mit Pflegeheim ‚Bethel’ (halbjährlich mit Abendmahl) und am 1. und 3. Freitag im Monat um 15:15 Uhr im Dr.-Karl-Hohner-Seniorenheim (halbjährlich mit Abendmahl) aufgeteilt auf die Pfarrämter West und Süd im Verhältnis 1:1.

1.4 Weitere Gottesdienste
Ökumenischer Rathausplatzgottesdienst (letzt. Sonntag vor den Sommerferien im Juli) Ökumenischer Pfingstmarktgottesdienst (Freitag vor Pfingsten)
Ökumenische Auferstehungsfeier (am Ostersonntag, 07:30 Uhr auf dem Trossinger Friedhof)
Passionsandachten in der Karwoche: Mo. (ACK), Di. + Mi., 20:00 Uhr, JBG
Familiengottesdienst mit dem Jugendwerk auf dem „Gauger“ im Sommer (11:00 Uhr)
Die Verantwortung für die Kinderkirche liegt im Dienstauftrag des Gemeindediakon

1.5 Abendmahlsfeiern
1.5.1 Monatliche Abendmahlsfeiern in der MLK.
1.5.2 Einmal jährlich Abendmahl im Frühgottesdienst im JBG.

2. SEELSORGE

2.1 Einteilung in drei Bezirke Ost, Süd und West
Die Abgrenzung erfolgt nach Straßen, die jeweils zum genannten Bezirk gehören und nicht der Lage der Pfarrhäuser entsprechen müssen. Die Aufteilung der Bezirke ist in einem gesonderten Bezirksplan dargestellt.
Bezirksgrößen (lt. Bezirksplan):
West: 2141
Ost: 1650
Süd: 1736
insgesamt: 5529 evangelische Gemeindeglieder (Stand: Dez. 2007)

2.2 Zuständigkeit für die Seelsorge und Kasualien in den Heimen
(Pfarramt Süd / 25 % Krhs.-Seelsorge lt. Pfarr-Plan)
Geriatrische Rehaklinik und Pflegeheim Bethel mit der Wohnanlage „Betreutes Wohnen“ am Wagnerplätzle 9-15.
Dr.-Karl-Hohner-Heim und Mitglied im Trägerbeirat des Heimes.

2.3 Zuständigkeit für die Hochschulseelsorge (Pfarramt Ost, 12,5 % Pfarrplan)
Wöchentliche Kontaktzeit im ausgewiesenen Seelsorgeraum in der Musikhochschule

3. TAUFEN, TRAUUNGEN UND BESTATTUNGEN

3.1 Taufen
Taufen finden monatlich im Wechsel, entweder um 09:30 Uhr im Hauptgottesdienst oder, bei über vier Taufanmeldungen, im Anschluss in einem eigenen Taufgottesdienst, statt. Aufgeteilt auf die drei Pfarrämter 1:1:1, übernimmt der jeweils im Monat Dienst habende Pfarrer alle angemeldeten Taufen.

3.2 Trauungen
Trauungen und Jubiläumstrauungen sind den Bezirken zugeordnet.

3.3 Bestattungen
Bestattungen sind den Bezirken zugeordnet. Trauerfeiern von verstorbenen Gemeindegliedern, die im Krankenhaus Bethel, im Dr.-Karl-Hohner-Heim sowie im jeweils angeschlossenen ‚Betreuten Wohnen’ gemeldet sind, erfolgen durch das Pfarramt Süd.

4. KIRCHLICHER UNTERRICHT

4.1 Religionsunterricht
(vier Std. Unterricht an der Realschule = Pfarramt West; sechs Std. Unterricht am Gymnasium = Pfarramt Süd; sechs Std. Unterricht an der Hauptschule = Pfarramt Ost)

4.2 KU 3 (verantwortlich: Pfarramt Ost)
Mitarbeitergewinnung und Schulung sowie Verantwortung des Unterrichtes für alle Bezirke (incl. Elternabend)
KU3 – Gottesdienste

4.3 KU 8 (verantwortlich: Pfarramt Ost)
Durchführung des Unterrichtes für alle Bezirke (incl. Elternabend)
Konfirmandenfreizeit
Konfirmationen (Sa.-So. an maximal zwei Wochenenden)

5. MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

5.1 Die Zuständigkeit für die Gemeindegruppen ist wie folgt geregelt:
Pfarramt West:

Kantorei
Kinderchorarbeit
Blockflötenkreis
Erwachsenenbildung
Gemeindedienst
Koreanische Gemeinde
Hauskreise

Pfarramt Ost:
‚Akzente’ (Zweitgottesdienst)
Jugendwerk
Posaunenchor
Gospelchor
Jugendförderverein
Mutter-Kind-Arbeit

Pfarramt Süd:
Seniorenkreis
Bibel- und Gesprächskreis
Handarbeitskreis
Besuchsdienstkreis
Teestube und Kleiderkammer
Hospizgruppe
Krankenpflegeverein
Frauenkreis

5.2 Es finden jährlich mit den einzelnen GruppenleiterInnen Mitarbeitergespräche statt

6. BIBELARBEIT, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, ÖKUMENE

6.1 Biblische- und theologische Arbeit
Es sollen regelmäßig evangelistische, theologische und erwachsenenbildungsgemäße Veranstaltungen wie Vortragsreihen, Bibelkurs, Glaubenskurs, u. ä. angeboten werden, die von allen drei Pfarrern nach ihren Möglichkeiten und Begabungen durchgeführt werden.

6.2 Öffentlichkeitsarbeit
6.2.1 Verantwortung für den Gemeindebrief, das öffentliche Mitteilungsblatt, die Internetseite und den Kontakt zur örtlichen Presse (Pfarramt West)
6.2.2 Verantwortung für die Gestaltung der Schaukästen (Pfarramt West)

6.3 Mission, Ökumene und Partnerschaften
Ansprechpartner für die Altpietisten, die Hahnsche Gemeinschaft und ‚Indicamino’, sowie das ‚Lebenshaus’ in Trossingen (Pfarramt West).
Ansprechpartner für die ökumenischen Aktivitäten der Kirchengemeinde sowie Vertreter im ACK (Pfarramt West).
Zuständig für den Kontakt zu den Partnergemeinden in Shilo/ Südafrika und Neunhofen/ Thüringen (Pfarramt West).

7. LEITUNG UND ORGANISATION

Die Geschäftsführung mit Vorsitz im KGR und der Vertretung der Gemeinde nach außen liegen beim Stelleninhaber des Pfarramts West.
Es findet eine monatliche große Dienstbesprechung mit dem Laienvorsitzenden, den Pfarrern, dem Kirchenpfleger, dem Diakon, dem Mesner, der Kantorin, den Sekretärinnen und der Hausmeisterin statt. (Verantwortung: Pfarramt West)
Wöchentlich treffen sich die Pfarrer und der Diakon zur Dienstbesprechung. (Verantwortung: Pfarramt West)
Die Pfarrer vertreten sich gegenseitig

8. KOOPERATION IM ÜBERGEORDNETEN BEREICH

8.1
Trossingen bildet mit den Gemeinden Wehingen, Aldingen, Schura, Talheim und Tuningen den Distrikt Trossingen. Es finden regelmäßige Besprechungen mit den Pfarrern des Distrikts statt.

8.2 Im Sommer findet „Kirche im Grünen“ auf dem Klippeneck statt.

8.3 Monatlich treffen sich die Pfarrer mit den freikirchlichen und dem katholischen Pfarrer in Trossingen zum CHT- Frühstück

9. SONSTIGES

9. 1
Der Dienstauftrag des Gemeindediakonats ist separat geregelt.
9. 2 Die Fachaufsicht für den Gemeindediakon liegt beim Pfarramt Ost.


PROFILBESTIMMUNG: (Schwerpunkte)
Pfarramt West: Bereiche Geschäftsführung, MitarbeiterInnenführung, Öffentlichkeitsarbeit, Erwachsenenbildung, Vertretung der Kirchengemeinde nach außen.
Pfarramt Süd: Bereiche Krankenhaus- und Altenheimseelsorge, Seniorenarbeit, Haus der Diakonie, Kleider- und Tafelladen
Pfarramt Ost: Bereiche Kindergärten, Hochschulseelsorge, KU3+8, Fachaufsicht Jugendwerk (EJT)